Ringen um Schulstandort
25.01.2012 | Übersicht | Artikel drucken

- Foto: Kabarett und Kleinkunst „Die Pirnaer Stechmücken“ e.V.
Zur Sicherung des Schulstandortes des Evange-lischen Schulzentrums in Pirna hat die Stadtverwaltung Pirna für die Stadtratsitzung am 31. Januar einen umfassenden Lösungsplan erarbeitet. Folgendes ist u.a. vorgesehen: Die weitere Nutzung des Schulgebäudes auf der Rottwerndorfer Straße soll auf Grundlage des bestehenden Mietvertrages für drei weitere Jahre für die Nutzung als Evangelische Mittelschule zugelassen werden, es sei denn, die jährliche bauordungsrechtliche Überprüfung schließt dies aus.
Am Schulstandort Nicolaistraße 3 will die Stadt für die Evangelische Grundschule und den Hort das Erd- und das Kellergeschoss vermieten. Die Mietdauer soll vorerst auf drei Jahre befristet sein, es sei denn eine jährliche bauordungsrechtliche Überprüfung schließt dies aus.
Die Stadt übernimmt anfänglich Kosten für die Ertüchtigung des Gebäudes gemäß der bauordnungsrechtlichen Anforderungen in einer Höhe von 75.000 Euro, so z.B. brandschutztechnische Maßnahmen, wie den Einbau von feuerhemmenden Türen zu den Obergeschossen im Treppenhaus.
Eine Komplettsanierung des Gebäudes für einen zweizügigen Betrieb als Schulgebäude für die Klassenstufen eins bis zehn wird von der Stadt mit rund 5,7 Millionen Euro kalkuliert und ist derzeit nicht im Stadthaushalt finanzierbar.
Damit die Mittelschüler zum 2. September im Schulgebäude Nicolaistraße trotzdem den Schulbetrieb aufnehmen können, sollen weitere notwendige bauliche Ertüchtigungen (z.B. Malern der Klassenräume) im Haus vom Evangelischen Schulverein finanziert und organisiert werden.


