Erfolgreicher Rückrundenstart
25.01.2012 | Übersicht | Artikel drucken
ESV Lok Pirna - SV Anhalt Bernburg 29:24

- Freude pur bei Mario Percin un Dusan Milicevic. Beide gehörten zu den besten Akteuren im Spiel. Foto: Hatzi
Der ESV Lok Pirna hat das Siegen noch nicht verlernt. Nach zwei Niederlagen in Folge stand Trainer Petr Hazl nach dem 29:24 Erfolg gegen den SV Anhalt Bernburg die Erleichterung buchstäblich ins Gesicht geschrieben. „Wir können uns jetzt erst mal in aller Ruhe auf die nächsten Aufgaben vorbereiten.“ Über 450 Zuschauer sahen in der Sonnensteinarena ein bis zur 50. Minute hart umkämpftes Ostderby. „Am Ende waren wir Pirna kräftemäßig und individuell nicht mehr ebenbürtig“, sagte Sven Liesegang in seinem Resümee. Dem SV Trainer standen aus unterschiedlichen Gründen gleich fünf Akteure nicht zur Verfügung. Der Ex-Pirnaer Kilian Kraft, der die Lok im Hinspiel mit neun Treffern fast im Alleingang „abschoss“, war gar nicht erst mit an die Elbe gereist. Die Gastgeber erwischten einen klassischen Fehlstart und brauchten eine Viertelstunde, um in die Partie zu finden. Nach vier Treffern in Folge machte Pirna aus einem 3:5 Rückstand eine 7:5 Führung. Zur Pause lagen die sächsischen Eisenbahner mit 13:10 vorn.
Im Anschluss gab es allerdings wieder fast zehnminütige Schlafeinlage. Bernburg nutzte diese Phase, um zum 15:15 auszugleichen. In den Schlussminuten hatte die Lok mehr zum Zusetzen und gewann so noch deutlich. „Der Sieg war wichtig. Überbewerten werden wir das Ganze aber nicht. Da gab es vor allem im ersten Abschnitt noch zu viel Leerlauf“, merkte Petr Hazl kritisch an. Großen Anteil am ersten Rückrundensieg hatten die beiden Lok-Schlussmänner: Mario Percin wartete da vor allem im ersten Abschnitt mit einigen Glanzparaden auf.
Andreas Reiche
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