DFB schafft Fakten Pokal-Startplatz von Dynamo Dresden geht nach Baden-Württemberg
16.05.2013 | Artikel drucken

- DNN
Laut Regelung des DFB profitieren von zusätzlichen Startplätzen die Verbände mit den meisten Männer-Teams im Spielbetrieb. Da Bayern, Niedersachsen und Westfalen bereits je einen weiteren Startplatz haben, geht der „Dynamo-Platz“ nun nach Württemberg, wo Neckarsulm das Pokalfinale gegen Heidenheim verloren hatte. Da Heidenheim aber in der dritten Liga gute Chancen hat, über die dortige Platzierung am Pokal teilzunehmen, könnte sogar ein weiteres Team aus Baden-Württemberg nachrücken.
Wird Heidenheim, das nach aktuellem Stand auch Dynamos Kontrahent in der Relegation wäre, mindestens Vierter der dritten Liga, wird zwischen der SG Sonnenhof Großaspach und dem SSV Ulm 1846 ein weiterer Startplatz im DFB-Pokal ausgespielt.
Dynamo Dresden war wegen der Vorfälle beim Zweitrunden-Pokalspiel in Hannover im herbst für die kommende Spielzeit aus dem DFB-Pokal ausgeschlossen worden. Zuletzt hatte das ständige Schiedsgericht des DFB den Protest der Dresdner abgewiesen, denen nur noch ein Gang vor ein Zivilgericht bliebe. Dynamo hat sich bisher aber nicht positioniert, ob der Verein diesen Weg beschreiten will.
Nach aktuellem Stand gibt es damit zwei sächsische Vertreter im DFB-Pokal. Als Zweitligist hat Erzgebirge Aue einen Platz sicher. Zudem darf RB Leipzig als Sachsenpokalsieger antreten.
